Sebastian Nebe

Portrait von Sebastian Nebe

Über den Künstler

Der deutsche Maler Sebastian Nebe wurde 1982 in Blankenburg im Harz geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Er zählt zu den bemerkenswerten Stimmen der Neuesten Leipziger Schule, deren künstlerisches Erbe er mit einer zeitgenössischen Sensibilität fortführt.

In Nebes Malerei verschmelzen filmische Inszenierung, poetische Leere und emotionale Tiefe zu Bildwelten, die gleichermaßen vertraut und rätselhaft wirken. Seine großformatigen Arbeiten in Öl auf Papier zeigen oft menschenleere Landschaften, dunkle Wälder, verlassene Häuser oder skurrile Relikte des Alltags, die als Projektionsflächen für Erinnerung, Identität und gesellschaftliche Zustände fungieren.

Die Bildsprache Nebes ist von einer reduzierten, fast zeichnerischen Gestik geprägt, die trotz traditioneller Lasurtechnik einen grafisch modernen Ausdruck besitzt.

Seit den frühen Serien wie Untitled (Settings) bis hin zu aktuellen Werkgruppen reflektieren seine Gemälde die Ambivalenz zwischen Isolation und Zugehörigkeit, zwischen romantischer Sehnsucht und der rauen Realität unserer Zeit. In ihnen zeigt sich der Mensch nicht immer direkt, doch seine Spuren und die von ihm hinterlassenen Orte eröffnen Raum für Empathie und Interpretation.

Nebe hat zahlreiche Solo- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen im In- und Ausland realisiert, darunter Präsentationen im Museum der bildenden Künste Leipzig, in der G2 Kunsthalle und bei institutionellen sowie unabhängigen Projekten. 2013 wurde ihm der 10. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung verliehen.

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